Plattdeutsche Seite

Zurück

                                                                 

                                                                                                                                                                                                                      
                                        

                                                                                                              

Einer der größten Söhne, die Mecklenburg-Vorpommern hatte, war der Landschaftmaler   
Caspar David Friedich, der in Greifswald geboren wurde, dort einige Jahre verbrachte
bis er nach Dresden verzog. Seine berühmeten Gemälde sind der Kreidefelsen der Insel
Rügen, speziell die Wissower Klinken und die Klosterruine in Eldena, sie gehört zu
Greifswald.
Hier auf dem Video sehen Sie einige bekannte Gemälde von C.D.Friedrich.

                                                                

Das Plattdeutsch ist wieder eine eigene Sprache ! Ich begrüsse Sie recht herzlich, auch im Namen von Ewald Eden,auf dieser Plattdeutschseite !

Gleich zu Anfang bedanke ich mich bei Ewald Eden (ee) aus Wilhelmshaven in Friesland für die fachmännische und kompetente Hilfe bei der Erstellung dieser Seite !

Ostfriesland in Niedersachsen









 Das Video zeigt die Lange Anna, sie steht auf Helgoland im                                         
  Bundesland Schleswig Holstein              
                      
       
        
 

 

 


Vöörjoahrsoanen …

De Blöömen de stoahn all sied Doagen in buten
see wiesen hör gröönen un wittklöärich Schnuten
dat is as een Teeken van Vöörsömmerstied
denn nu is dat Fleut’n un Sing’n nich mehr wiet
dat fleuten un trillern van Bekassinen
dortüschen dat gurren van Duwen –
so as düster Rosinen
dat de Schwolfkes seilen so licht dör de Hääven
as deit dat ni nich een Iiskoole gääven
dat de Wilgenstruuk gääl as een Hönnichpott lett
un Voader in d’ Tuun de eersten Frücht all insett
dat dat Woater wäär Woater
un nich iisfast mehr steit
un de Buur sein Märsfolt över d’ Rövenfeld schleit
denn köänt wi wäär trillern – denn köänt wi juchhei’n
un köänt us an Moder Natur wedder frei’n

ewaldeden

 

 

Abschied von Helgoland

Ein schöner Tag lässt mich allein
sucht seinen Weg ins Morgen
was er mir tat wird endlos klein
kriecht tief in das Verborgen
der Abend breitet seine Schwingen
bedeckt den Felsen dort im Meer
der Möwen helle Rufe klingen
sie machen mir den Abschied schwer
mein Blick zurück will sich nicht lösen
vom roten Stein über der Kimm
ich lieg an Deck – beginn zu dösen
das Fortgeh’n ist mal wieder schlimm
Wehmut schleicht sich in mein Fühlen
als wäre es das letzte Mal
ich muß mit der Erinnerung spielen
sonst wäre sie zu groß – die Qual

ee

             


Die  See …

Schaue der See in ihr rauhes Gesichtwenn der Nordweststurm in Zorn sie gebrachtsieh hoch auf den Kämmen der Wellen die Gischt wenn Meeresgott Neptun sie wütend gemacht
höre ihr toben – höre ihr krachen
höre das Heulen des Windes
es klingt wie Teufels schauriges Lachen
oder wie weinen eines ängstlichen Kindes
wenn die Wogen stürzen ins Tal sich hinab
und unter sich alles vernichten
dann ist es so vieler Seemänner Grab
von denen die Menschen berichten
schaue der See in ihr lieblich’ Gesicht
wenn Südwinde machen sie schweigen
kein Wellenschlag die Stille hier bricht
kein Wind macht den Strandhafer neigen
kein Blau ist dann blauer
kein Spiegel so weit
am endlosen Himmel ein Seevogel schreit
die blinkenden Watten
der schneeweiße Strand
der lichtvolle Schatten am Dünenrand
schau in der See ihr eisig Gesicht
wenn Ostwinde machen sie starren
wenn in des Winters frostklarem Licht
die Schiffe im Eise knarren
wenn Schnee weht über sich türmende Schollen
den der Sturm über die Fläche hin treibt
wenn des Eisbrechers stampfen wie fernes Grollen
unter den Wolken hängen bleibt
wenn du das alles nur einmal geschaut
dann hat es dich zu fassen
egal ob es stürmt, ob es friert oder taut
du kannst von der See nicht mehr lassen

ee

......................................................................

 

                         

 

Hier kommen Sie direkt auf Ewald Eden, einen bekannten plattdeutschen            Heimatdichter aus Friesland , seine Seite. Sie finden hier sehr viele                     
interessanteThemen zur Dichtkunst und Seiten zum Bildparadies und Hoerparadies.                                                                                                          
Mit Hilfe von Ewald Eden entsteht hier  eine Plattdeutsche Unterseite.
Vielen Dank an Ewald Eden auch für seine zur Verfügung gestellten Gedichte    auf meiner Homepage.                                                                                         
...................................................
....................................................................................

                      Hier kommt man zur Homepage von Ewald Eden, bitte Buch anklicken.
                                                                            

    





Jederzeit einen Klick wert:

www.textparadies.npage.de
Texte zu jedem Anlaß und für jede
Gelegenheit
individuell erstellt - auch kurzfristig

 





Ovscheed van Hillich Lund

Een moien Dach lett mi alleen
söcht sükk de Padd in d’ Mörgen
wat he mi dee düükt as een Steen
deep in mien Olldachssörgen
de Nacht de strekkt hör Flöägels ut
deit aal dormit bestrieken
dat Eiland licht in d’Sünnenfüür
dat kanns mit niks verglieken
mien Sicht retuur will sükk nich lösen
van de rode Steen dor in de See
ikk stoah an Dekk – faang an to dösen
dat wächgoahn deit mi düchdich weh
mien Süchten faangt sükk an to krüll’n
as gung ikk wäch dat letzde Moal
ikk fööl mien Ooch mit Troan’n sükk füll’n
un spöör een haartensheete Quoal

ee

     ....................................................................................



Die Insel....

Türkisenes Wasser - schneeweißer Sand
blauender Himmel - rötelndes Land
das alles auf einer handvoll Fläche
zu umrunden im Bruchteil der Tagesbahn
die Menschen hier leben in ihrer eigenen Welt
bestaunt und beneidet von täglichen Gästen
die sich wundern daß es jemand auf Dauer gefällt
abseits zu sein von Rummel und Festen
bewundert von Wesen
die nicht mehr wissen wie’s geht
wenn der Mensch der Natur gegenübersteht.

ee

...................................................................

 

                                                                              

Ewald Eden , der Heimatdichter aus Friesland wird zu gewissen Themen Kommentare schreiben, die ich hier gern veröffentliche, zumal Ewald Eden an dieser Seite mitwirkt !
Diese Kommentare werden dann wieder, durch ein anderes Thema wo er Stellung bezieht, ausgetauscht.




Naturkatastrophen

kann Menschheit ertragen
es sollte nun niemand
‚das stimmt so nicht’ sagen
was Geschehen auf Erden
erst unfassbar macht
das hat Mensch selber
ins teuflische Spiel eingebracht
er schafft höllische Dinge,
weil er so vermessen
und hat seine schöpferisch’ Grenzen vergessen
meint, nichts sei unmöglich
in menschlichem Wahn
und greifet des Schöpfers Allmächtigkeit an
doch eh er’s versehen
und hat es begriffen
hat Gott ihn ins tödliche Abseits gepfiffen

ewaldeden
....................................................................................

 


ewaldeden meent:AW: Prof. Dr. H. G. Appels Leserbrief in der WZ
vom 29. März 2011


Prof. Dr. H. G. Appel

Wes Geistes Kind ist H. G. Appel?
sein Sagen klingt wie dumm’ Getrappel
als wenn Teufel in der Hölle tanzt.
Es klingt, als wenn Doc Pillermann -
jaa … der, der scheinbar alles kann –
seinen Patienten rät,
wenn deren Bett total verwanzt,
daß er sich dagegen kratzen tät.
Wanz’ hier und da wär nicht von Übel –
viel schlimmer wär’ doch manches Bübel
das heimlich in das Plumpsklo schifft
weil dadurch Plumpsklo stark versifft
dort sollte Mensch doch Obacht geben
und nicht der Wanz’ das Handwerk legen
denn Wanz’ wär’ doch so harmelos
wie Atombombe als Suppenkloß

ewaldeden

 

 



Dieses Morgens laute Stille -
die ich leis’ mit Gedanken fülle,
wird dadurch prall und un und ’säglich -
bekommt ein lächelnd’ Taggesicht.
Sie ist nicht mehr so lieblos kläglich,
und fürwahr nicht mehr ein Leichtgewicht.
Sie wiegt den Inhalt leichter Worte -
die oft schwer wie ein Wackerstein,
die, nicht gesagt am rechten Orte,
oft Grund sind für viel Seelenpein.
Drum pflege wohlgesetztes Sagen,
bring’ Eckiges rund in das Sein –
so wirst Du auch an dunklen Tagen
spüren der Seele Sonnenschein.

ewaldeden

.....................................................................................................

 

 





Verdammt, Natur …

was bist Du kalt geworden.
Mensch sitzt mit Hintern in der Kälte fest.
Ob West, ob Ost, ob Süd ob Norden -
du ihn nicht mehr aus den Klauen läßt.
Da, wo Gesichter undurchsichtig
Da treibst du’s jetzt besonders toll
Und alle die meinen, sie wären wichtig,
die haben bereits die Schnauze voll.
Dich stört es nicht –
du zeigst Mensch jetzt was Sache ist -
drehst ihm einfach aus das Licht
und läßt ihn garen im eig’nen Mist.

du zeigst Mensch jetzt was Sache ist -
drehst ihm einfach aus das Licht
und läßt ihn garen im eig’nen Mist.
bis er so weich wie Schweinelende –
bis er erkennt, dass er verloren
und ist bereit zur Umweltwende

ewaldeden
........................................................................................

 

 

 

 

Der Tag kriecht langsam aus den Federn

er schüttelt sich im Morgenkühl

die Sonne lugt über die Zedern

verscheucht des Nebels Dunstgewühl

der Strahlenfinger helle Leichte

tasten sacht in Welt hinein

als wenn es ihnen nicht gereichte

ganz einfach einfach da zu sein

sie tauchen alle Erdenwesen

in fließend gold’ne Farben

im Nu ist Tag von Nacht genesen

verliert des Dunkels Narben

der Himmel zeigt die schönsten Seiten

in Schöpfers großem Gottesbuch

läßt sie uns durch den Tag begleiten

wie holder Frauen buntes Tuch

 

ewaldeden

 

................................................................................................

 

                           
Ist Deutschland mittlerweile ein „Schluderstaat“?
 
Ich muß es einfach einmal so fragen, nach alldem, was mir in den letzten Tagen – und auch schon eine zeitlang vorher – so an „zu wissen kriegen“ mit einem Irrsinnstempo um die Ohren geflogen ist.
Da existiert bei der ‚Deutschen Rente’ – in welche die Rentenpflichtversicherungen nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik (was für ein Schwachsinn übrigens) und nachdem die einzelnen Landesversicherungsanstalten für die gewerblichen Arbeitnehmer (LVA) mit der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) in einen Topf geschmissen wurden, umbenannt worden sind, keine geordnete kaufmännische Buchführung vorhanden ist. Eine Buchführung, so, wie sie vom Staat von jedem Kaufmann – angefangen beim hungerleidenden Handelsreisenden mit Bauchladen, der sich mühselig mit Stopftwist und Schlüpfergummi von Haustür zu Haustür quält, bis hin zu den allseits bekannten marodierenden Großverdienern, welche die Menschen unter den schützenden Händen ihrer ebenfalls allseits bekannten politischen Freunde in betrügerischer Absicht mit falschen Finanzprodukten bis auf die nackte Haut ihrer Habe berauben, verlangt.
Bei der „Deutschen Rente“ kann aufgrund der fehlenden kaufmännischen Buchführung nicht nachgeschaut werden, woher die Einnahmen kommen – es kann folglich auch nicht nachverfolgt und kontrolliert werden, wohin die vorhandenen Gelder abfließen. Es ist wie bei einem Bach, der gleich nach der Quelle im Boden versickert.
.DAS soll jemand begreifen können – oder auch nicht. So genau scheint es niemand wissen (oder sagen) zu wollen.
Ein solches Kassensystem a la Großmutters Keksdose macht es Langfingern und Regierungen natürlich leicht, unbedarft und oft in die solidaren Rentenkassen zu greifen, um mit den geraubten Beträgen irgendwelche „eigentlich Staatsaufgaben“ zu finanzieren.
Nun ist aber ja noch etwas viel „Niedrigeres“ (zufällig?) ans Licht gekommen. Bei der größten Bankrottbank die wir in Deutschland bisher hatten - ein paar hundert Milliarden €uro haben die Finanzverbrecher aus den Führungsetagen bisher ja schon aus der Steuerkasse eingeschluckt. Nun haben diese sog. „Finanzfachleute“ in den zurückliegenden zwei Jahren über 50 Milliarden €uro falsch und zu Lasten der Staatskasse verbucht – und damit Deutschland um dieses Summen tiefer in die roten Zahlen getrieben.
Bislang war es keinem Prüfer aufgefallen – nicht den millionenteuren externen Wirtschaftsprüfern noch den bestbezahlten Aufpassern von innen. Auch beim Personal scheinen Deutschlands Regierungen einen Haufen Nullen zuviel zu haben. Dadurch, dass diese gewaltige Schluderei nun ans Licht gekommen ist, hat unser Land auf Schlag über 50 Milliarden €uro weniger Schulden.
Wir sollten alle miteinander unsere Schuldkonten bei den Geldinstituten akribisch kontrollieren – ob die Finanzexperten da nicht auch mit doppeltem Bleistift geschrieben haben.
 
ewaldeden

 


                           
Is Düütschland middelwiel een Schluderstoat?

Ikk moot dat eenfach moal so froagen, noa aal dat, wat mi in de letzde Doagen, un ok woll in een Tied dorföör, an „to weeten kriegen“ üm de Oorn floagen is. Dor givt dat bi de „Düütsche Renten“ - as de Plicht-Rentenversäkerungen nu joa nöömt warden, noadeem man de enkelt Parten in dat nu wäär grötter Düütschland aal in een Pott schmääten hett – keen Bookföören, so as dat jeden Koopmann – anfungen bi de Schmachtlieders, de mit Kant un Band un Kinnerklöädjis van Dör to Dör strieken, üm hör drööch Brödjis to verdeenen, bit hen to de bölkrieken Lüübeschieter, de de Minschen meist blods heete Lücht andrein.
Bi de Düütsch Renten givt dat sowat as Bookföören nich – dor kann nümms noakieken, wor dat, wat see dor instrieken herkummt, noch köänt de Stoolhollers dor irgendwell beliekteeken, wor de Doalers henfleegen, wenneer see dat Knipke van de Rentenkaas verloaten.
Dat schall een begriepen köänen – ov ok wall nich. Well weet dat su nipp un nau. Doarüm köänt see van d’ Regeernsiet ok so foaken mit hör laang Fingers dor rinlangen un de Pinunsen stibietzen.
Nu is oaber joa noch heel wat leegers van Dach koamen – bi de gröttste Bankrottbank, de wi in us Land överhaupts bit nu hatt hevvt (een poar hunnerd Milljarden €uros ut de Stüürkaas hevvt de Finanzverbräkers dor joa all inschloaken) de hevvt in de letzde Joahren över füfftich Milljarden €urodoalers irgendwons henschrääven, wor see gannich hengehörden – un Düütschland wee üm disse Milljarden deeper in de rode Tallen ovzakkt. Un Nümms is dor bit nu achterkoamen – nich milljonendüüre Noakieker van buten un nich bestich betoahlde Uppaaser van binnerwendich. Ok bi d’ Personoal hett Düütschland woahrschiens een Hüpen Nuller toveel up d’ Konto. Dordör, dat disse Gewalts-Schluderee nu van Dach koamen is, hett Düütschland tomoal över füfftich Milljarden minner Schülden. Wi schulln aal mitnanner use Schüldkonten bi de Banken un Spoarkaasen noakieken loaten – ov de van de Banklüü nich ok mit dübbelten Pennholler föört worden sünd.

 
ewaldeden
 

 

 

 

..


Du mien Rügen-Du mien Eiland

Stillichkeit licht över d’ Strand
keen Strandkörv mehr dor steit
ruge Störm de bruust van Nörden
mit Macht de Dünensand verweiht

 

Meuven schakkern jümmers to
see hört sükk gräsich an
Neptun ünnern givt keen Roo 
upstiegen deit he wenn he d’ kann

Vöör d’ Huus sitt Opa Kruuse
he hollt sein Piep in d’ Hand
hier is all ewich sien Tohuuse
Rügen is sien Töverland

   Plattdüütsch schnakken hett he läärt
    sien Öllern hevvt niks anners sproaken
nie hett he de Sproak verläärt
  nie hett he mit sien Wuddels broaken

@annerose 
übersetzt von ee

....................................
 




M-V

Ov Oostersee ov Nöördermeer
wi leven good un gerne hier
us deit ok hier Haart nich säär
wi sünd heel foaken an de Pier

Wi möächt de Ruh un Stilllichkeit
as de Natur hör Hillichkeit
de Menschen hör mööch
sünd Woater un Sünn hör höch

De Naturbusch, de Kriiden
dat Land is eenfach blods moi
de Oostsee un de Woaterwieden
van ollesher all fast un toi

Plattdüütsch hört man överall
dat schull de Amtsspreak weesen
Opa Kraus` meent heel und dall
Elks schul man plattdüütsch leesen.


©annerose
Übersetzt von ee

............................................................................


 

 



De Krieden

 Rügen, dat Eiland – de Krieden sünd old
 Sünners de Wissower Klinken
 dorvöör de See
un boaben de Bööm so stollt

 schöält see woll irgendwenn ovdrinken

 De Keunichsstool rekkt sükk noa boaben
 van hier ut hett Alaarm gegellt
 he lett gewaltich hochgeschoaben
 man hett all veel van hum vertellt

 An d’ Noorderhörn dor licht dat Kap
 de Füürtoorn blenkert up de See
 de Padd dorhen geit nich in Trabb
 de Utkiek van dor is juchhee

 De Krieden, de Krieden, de Krieden

see sünd so witt,

de Seelüü seecht see all van wieden
wenn Caspar David dat noch geböör
denn de hüm blods dat Haart noch säär

@annerose

 

 

übersetzt von ewaldeden
...........................................

 


Mag auch die Nordsee …
 
Die Insel Rügen mag ich sehr,
ist mir zu Best’ bekannt -
doch auch die Nordsee gibt was her,
besonders wohl im Friesenland.
Möcht’ Ebbe und die Flut erleben,
kenne die Gezeiten nicht -
einfach Urlaub dort verleben
und sehen wie der Tag anbricht.
Vieles hab’ ich schon gelesen,
über dieses Marschenland -
obwohl ich noch nicht dagewesen,
ist mir einiges schon bekannt.
Weisse Strände, weites Meer -
genau wie hier am Ostseestrand.
Jedoch das and’re maritime Flair,
ist so schön im Westenland.
Ich werde es besuchen,
vielleicht im nächsten Jahr -
werd` auch Helgoland aufsuchen,
das Teil des Marschlands war.
Besuch`die Lange Anna dort,
als Stück von Helgoland.
Grüße schick ich zu jedem Ort,
zur Nordsee nach Friesland.
 
© annerose
.......................................................................

 




 


Du mein Rügen- Inselland

Still ist`s am Strand geworden,
kein Strandkorb mehr zu sehn.
Stürmische Winde im Norden,
die den Dünensand verwehn.

Möwen kreischen immerzu, 
hören sich schaurig an.
Neptun da unten gibt keine Ruh, 
aufsteigen wird er irgendwann.

Vorm Haus sitzt Opa Krause,
hält seine Pfeife, in der Hand.
Hier ist er schon immer Zuhause,
auf Rügen, im schönen Inselland.

Plattdeutsch sprechen hat er gelernt,
    seine Eltern habens auch gesprochen.
Nie hat er die Sprache verlernt,
hat damit nie abgebrochen.

@annerose


......................................................................

 




M-V

Ob Ost-oder Nordsee,
wir leben gern hier.
Haben kein Fernweh,
sind gern an der Pier.

Mögen Ruhe und Stille,
das Flair der Natur.
Des Menschen Wille,
Wasser und Sonne pur.

Der Nationalpark, die Kreide,
das Land ist einmalig schön.
Die Ostsee, die ganze Weite,
mögen sie ewig bestehn.

Plattdeutsch, hört man viel,
möcht als Amtssprache nehmen.
Opa Krause setzt sich das Ziel,
hört man ihn vernehmen.

@annerose
...........................................

 

 



Kreidefelsen der Insel Rügen

Die Kreiden Rügen`s sind alt,

besonders die Wissower Klinken.
Umgeben von Wasser und  Wald,
droh’n sie im Meer zu versinken.

Der Köningsstuhl ragt hoch hinaus,
von hier wurden  Kriege gesichtet.
Von fern sieht er erhaben aus,
vieles  wurd’ von ihm berichtet.

An  der Spitze der Insel liegt das Kap,
der Leuchtturm blinkt weit auf das Meer.
Der steinige Weg geht nicht in Trab,
die Aussicht von dort, die mag man sehr.
 
Die Kreide, die Kreide, so weiß wie sie ist.
verliert viel an Breite, verliert ihr Gesicht.

Caspar David  kann`s nicht mehr sehen,

was mit den Kreidefelsen geschieht.

Ihm würde es nicht gut ergehen,
hier malte er sein schönstes Bild.

@annerose

....................................................................

 

 


Strandjien…  
       
De Stiem schlöäpt achter Helgoland
man kann hum schnükkern hörn       
  dien Spoar verflücht in d’ Dünensand 
kann nümms in diene Nöächte föörn
in d’ Bulgenkron blenkert een Lucht 
duusendfak un sülverhell                   
noabi di bi un in de Bucht                 
hört man de Korben luut un grell       
du föölst di good un büst Natur        
büst eens mit Seel un Hääven         
   dat Glükk löpt as een Engelsschuur  
dwarß dör dien lüütjet Lääven          

ewaldeden    
..............................

 


Ok sowat kann d’ gääven …

De Hääven is blau un sünnengeel

dat schient hoast as in Itoaljenien

wacht man, sächt Opa un fleut noa sien Äsel

dat is mi een bietji good Wäär toveel

un stroakelt sien grieskoppschen Köäsel

he hett man jüüst utschnakkt

dor geit dat all los

dat Wäär steit tomoal rein up d’ Kopp

een düstern Wulk – schwaart as dat Lokk up d’ Dönnerbalken

verdüstert de Sünn in d’ Schwiensgalopp

un denn kummt dat ok all van boaben

dat gütt as ut Emmers – hollt gannich wäär up

de Grund besteit blods noch ut Woater

de See is wiet in dat Land verschoaben

dat Woater schakkert de Dörpstroaten hoch

netso as dor in Veneddich

de Schlukkbuddels seilen as duun dör de Krooch

un nümms sitt vöör d’ Tresen un supt hör mehr leddich

ee
.................................................................................

 



Bi us in Oostfreesland

Steist Du up d’ Diek
kikst över de Wischen'
de Wulken an d’ Hääven
seil’n over di her
van d’ Seekant weiht di
een busigen frischken
noordwestigen Wind
mit Oahmen van d’ Meer
de Korben de strieken
over de Schlengen
de  Miesmuschkels blenkern
achtern in d’ Watt
de Bulgen de schakkern
see jachtern un lengen
un tägen di
schnakken de Kinner noch Platt
de Weertsmann in d’ Krooch
stuuv achter de Schlüüsin de Krooch
mit de  Röäk van dat Törffüür
he hett van Äten und Drinken genooch
för de Sömmergasten
in de hukelich Hüüs
un för de Mannslü
up de Kutters an d’ Stüür
hier is een büld
van de Gemütlichkeit
de nödich is
wenn d’ üm Minschblieven geit 

 ee
..............................




 

 





                                                                                                                                 Text : Ewald Eden
                                                                                                                           Gesang : Ralf Schmacker
     

 



Die Helgoländer Trottellumme …

Trottellumme, Trottellumme
du selten schönes Vogeltier
wer hier noch glaubt, du wärst ’ne Dumme
ist selbst ein dummes Trampeltier
auch wenn dein Start ins Lummenleben
recht ungewöhnlich, wie Mensch weiß
kann es für dich nichts andres geben
wie blinder Sturz ins Wellenweiß
wenn  du glücklich dann gelandet
im wässerigen Fischereich
fängst du – auch wenn Meer noch so brandet
dir die ersten Fische gleich

ewaldeden


.............................................

 

 

Der Baßtölpel …

Baß und Tölpel sind zwei Dinge'
eins dunkel und eins ungeschickt
der Baß wie dunkel Augenringe
der Tölpel tölpelhaft wie Krück
doch nichts dergleichen eint sich hier
nicht Dunkel und nicht Talmiglück
in diesem schönen Vogeltier
als uns’res Schöpfers Meisterstück
kein Tauchgang bleibt ihm ohne Beute
wenn er wie Blitz ins Wasser schießt
und dann in Fisches großer Meute
sein reiches Fischgericht genießt

ewaldeden
.............................................................................

Foto vom Vogelpark Marlow

 


Zur Einstimmung  ein paar Bilder aus Ostfriesland und Städte in Mecklenburg-Vorpommern



Städte und Landschaft in M/V

Wappen von Niedersachsen
hierzu gehört Friesland        

Wappen vom Bundesland Mecklenburg - Vorpommern
     hierzu gehören : Rostock, Greifswald und die Insel Rügen

 

    

                                                        
                             
Das Vorwort  gilt für alle plattsprechenden Regionen                

Ein Wort zu unserer Muttersprache (Plattdeutsch)

 

Plattdeutsch war bis kurz nach Ende des ersten Weltkriegs in Ostfriesland Alltags- Umgangs- und Schulsprache Nr. 1             

Das änderte sich mit dem Einsatz auswärtiger Lehrer im Schulbetrieb. In der Regel mußten die Schulkinder von jetzt auf gleich in der Schule Hochdeutsch sprechen. Kinder die aus rein plattdeutschen Elternhäusern kamen. Mit fatalen Folgen für die Kinder.

Diese bittere Erfahrung hat die Menschen in den nachfolgenden Generationen dazu bewogen, im Umgang mit ihren Kindern das Plattdeutsche abzulehnen - nicht im Umgang einzusetzen. Plattdeutsch war durch die Arroganz der Lehrenden auf die Verliererstrasse geraten.

In vielen Köpfen ist bis zum heutigen Tage das Denken aktiv, dass Plattdeutsch doof sei.

Dem wollen wir mit der Pflege unserer Muttersprache entgegenwirken. Wir wollen den Menschen im Lande - und vor allem den Verantwortlichen im Bildungssystem unserer Gesellschaft - zeigen, dass Plattdeutsch absolut eine lebendige Sprache für alle
Bereiche ist. Man muß sie nur atmen lassen und ihr nicht ständig die Luft abdrücken. Eine Sprache, die nämlich willkürlich nur auf "Döntjes" und "Rückwärtsgerichtes" eingeengt wird, die ist bald wirklich tot. Wir wollen die Totengräber verjagen, bevor es zu spät dafür ist.

ewaldeden
 
...............................

    

 

 

Einige Wörter auf Plattdeutsch

Pronomen                (8
Personalpronomen      Vokabeln      ikk                   ich
engl.;I)
du                    du
engl.:you)
he
(engl.:he)            er    
see
(engl.:she)           sie (sg.)
dat                   
(engl.:it)            es
wi                    wir
(engl.we) 
ji                    ihr (pl.)
(engl.:you)
see, sei              sie
(engl.:they)

 

 

 

Natur: Lektion 1

(21 Vokabeln)

Oabend
(engl.: evening)

Abend

de Knick

eine Art Hecke als Ackereinfriedung, die regelmäßig auf den Stock gesch nitten  (geknickt) wird. Typisch für Norddeutschland.

de Snee
(engl.: snow)

Schnee

de Lücht

Luft

de Steern
(engl.: star)

Stern

de Steen
(engl.: stone)

Stein; Fels

de Hitt

Wärme, Hitze

de Bries
(engl.: breeze)

Brise

e Wind, dde Störm
(engl.: wind)

Wind / Sturm

de Maan(d)
(engl.: moon)

Mond

de Bek, de Beek
(engl.: creek)

Bach

de See (m), dat Meer

See, Meer

dat Iis, dat Ies
(engl.: ice)

Eis

dat Kliff
(engl.: cliff)

Steilküste

dat Woater, Water
(engl.: water)

Wasser

dat Moor
(engl.: moor)

Moor

dat Feld
(engl.: field)

Feld

de Sünn
(engl.: sun)

Sonne

dat Flach, dat Flak, Undeepte, Leechstää

flache Wasserstelle, Untiefe

de Dunner, Trillern un Bliksen
(engl.: thunder)

Donner, donnern und Blitzen

de Wohld, de Buschk
(engl.: forest, wood)

Wald

 

 

 



Zeitverzehr …

Die Zeit verzehrt Zeit
und Gegenwart ist zum Leben bereit.
Vergangenheit setzt ihre Zeichen
nicht hindernd, nicht störend,
doch auch niemals weichend.
Ein Ring schließt sich
damit er sich öffnen kann -
sonst käm' man im Dasein doch nirgendwo an,
sonst würd' es doch niemals ein Heute geben,
und im Morgen würde die Zukunft nicht leben

ewaldeden

......................................................................

 




Tiedverteer’n …

De Tied verteerd de Tied
dat Nu dat wacht up d’ Lääven.
dat Güstern teekend Teeken
nich kroakich, nich stopperich
un stoadich noa vöörn
de Kring schlutt sükk
dicht bi – man kann d’ hörn
un so, dat he sük wäär öäpnen kann
anners keem man in d’ Lääven
doch nargenswons an
anners wüür dat doch ni nich
een „disse Tied“ gääven
un in Mörgen, dor wüür de Tokunft nich lääven

ewaldeden

..................................................................................................

 


Een Word to us Modersproak
 

 

Nedderdüütsch – ov hier bäter bekennt as „plattdüütsch“ – wee bit kört noa d’ Ennen van de eerste Weltenbrand (de eerste Weltkreech) in Oostfreesland - so as in d’ heele anner Noorddüütschland ok – Ümgoahns- Verkeers- un Schoolsproak vöör dat Hochdüütsche.

 

Dat wur spitzkantich anners, as de Mestersch föör de oostfreesk/noorddüütsch Schoolen ut anner Landsträäken in d’ Plattdüütschland in Dennsten sett worden sünd.

Van dor an wee dat goaelk, dat de Kinner in d’ School van nu up glieks blods noch Hochdüütsch schnakken / proten / küüren drüsen.

Kinner, de ut rein plattdüütsch Öllernhuusen kwamm’n. Watv dat domoals mit de Kinner doahn hett, dat lett sükk bit vandoach spöären.

Dit döäsich Waark van Mesters un Schollverwalten in disse Tied hett in de Koppen van een büld Minschen dat Denken fastspiekert, dat Plattdüütsche een döäsigen Sproak is un Mischen de plattschnakken dorüm ok blods döäsich weesen köänt.

Van de meesten Öllern word siet disse Tied mit de Kinners blods noch Hochdüütsch schnakkt. Ok in Huus – ovwoll man dor foaken sülvst in dat Hochdüütsche nich good to Foot is. Plattdüütsch is dör Hochnöäsichkeit und  Ballköppichkeit van Studeerden up de Verleeserstroat sett worden.

In veele Koppen is bit vandoach dit Denken bleeven.Wi willt mit us Doon dorto bidroagen, dat dat nich so blivvt. Wi willt wiesen,  dat us Modersproak een leevigen Sproak is – föör dat van Güstern, föör dat vav Vadoach und föör dat van Mörgen. Man moot us Plattdüütsch blods oahmen loaten un nich nich stoadich de Lücht ovschnöören, denn een Sproak, de föör Gewalt blossich up „Döntjes“ un „Vertelljes“ fastlächt ward, de is wiers bold wüggelk kollt un dod. Wi willt de Kuulengroabers ton Düwel joagen, bevöör dat heel un dall to loat is.

                                               ewaldeden
                                      ......................................

 


 

 

Pronomen:
Possessivpronomen

(6 Vokabeln)

mien
(engl.: my)

mein

dien
(engl.: your)

dein

sien
(engl.: his; its)

sein (m. / n.)

ehr / hör
(engl.: her; their)

ihr (sg.); ihr (pl.)

us / use
(engl.: our)

unser

jo / juun
(engl.: your)

 euer

 

 

 

Pronomen: Interrogativpronomen

6 Vokabeln)

well / wokeen
(engl.: who)


wer

wor / woneem
(engl.:where)

wo

wu, woans
(engl.: how)

wie

wat
(engl.: what)

was

woarüm, wuso
(engl.: why)

warum

wenneer / wanner
(engl.: when)

wann

 

 

 

 

Natur: Lektion 2

(21 Vokabeln)

de Rägn
(engl.: rain)

Regen

de Flint
(engl.: flint)

Feuerstein

de Heven/Hääven (Heben)
(engl.: heaven)

Himmel

dat Füer/Füür
(engl.: fire)

Feuer

de Wulk/Wulkje

Wolke

de Morn/Mörgen
(engl.: morning)

Morgen

de Sünnschien
(engl.: sunshine)

Sonnenschein

dat Dal / de Grund
(engl.: valley)

Tal

de Nachten
(engl.: night)

Nacht

de Blitz / Bliksen

Blitz

de Strand

Strand

 

de Insel; de Warder;

dat Eiland
(engl.: island)

Insel

de Marsch
(engl.: marsh)

Marsch

 

dat Dunnerweer;

Dönnerwäär
(engl.: thunderstorm)

Gewitter

de Kööl; de Koal
(engl.: cold)

Kälte

de Barg / Barch

Berg; Hügel

 

de Strom,

dat Loopwoater

Fluss, Strom

dat Fehn
(engl.: fen)

Moor, Sumpf

de See (f)
(engl.: sea)

Meer

de Dag / Dach
(engl.: day)

Tag

 

de Storm / de Störm;

de Stiem
(engl.: storm)

Sturm

 

 

 

 

Pflanzen

(17 Vokabeln)

de Boom

Baum

de Bookweeten
(engl.: buckwheat)

Buchweizen

de Kohl
(engl.: cabbage, cale)

Kraut

dat Korn / de Frücht

Getreide

de Weeten
(engl.: wheat)

Weizen

de Roggen / Rorch
(engl.: rye)

Roggen

de Botterbloom
(engl.: buttercup)

Hahnenfuß

de Kantüffel

Kartoffel

de Birk / Bark
(engl.: birch-tree)

Birke

de Hollerbusch
(engl.: elder-bush)

Holunder (Fliederbeere)

de Haber / Hoaver

Hafer

de Bloom
(engl.: flower)

Blume

de Beer
(engl.: pear)

Birne

de Appel
(engl.: apple)

Apfel

de Plant
(engl.: plant)

Pflanze

de Eekboom
(engl.: oaktree)

Eiche

de Book / Bööken
(engl.: beech)

Buche

 

 

 

 

Die Geschichte, die hier unten folgt, wurde  von Kensise Anders einem 13 jährigen Mädchen bebildert. Sie erkennt minutenschnell das Thema und bebildert es sofort !
Sie sehen, daß diese Geschichte zweisprachig geschrieben ist. Dafür mein Dank an Ewald Eden, er ist nicht nur Sprachübersetzer sondern auch Autor dieser Geschichte.

 

 

                                                                    


 

Hier wieder eine neue Erzählung für die Kleinen und Großen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Einige Fotos von Städte und Lanschaften
        in Mecklenburg-Vorpommern


                                               Seebrücke Sellin                                                                                                                                                                               Strandpromenade Saßnitz                
                                               Bundesland M-V                                                                                                                                                                                Bundesland M-V

                                                    Kurhaus Binz auf der Insel Rügen                                                                                                                                 Markt in Putbus auf Rügen
                                                    Bundesland M-V                                                                                                                                                             Bundesland M-V     

                                                                                                                                                                                                                                                         

        



powered by Beepworld