Nationalpark Jasmund

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Ich begrüsse Sie recht herzlich auf der Seite Nationalpark Jasmund. Hier bekommen Sie nur einen kleinen Einblick, ein Besuch im Nationalpark Jasmund lohnt sich auf alle Fälle !

                                                                        

                                                                                                             

                                                                  

                                                                                   

 

Ich begrüsse Sie recht herzlich auf der Seite Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen. Sie werden hier mit der Natur vertraut gemacht. Wenn Sie die Insel Rügen besuchen, schauen Sie einmal dort vorbei, es lohnt sich !

 

                                                                                                       

                                                                                                                                                               

         Auf der Halbinsel Jasmund liegt der Nationalpark, im Nordosten der Insel Rügen,i m Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und besteht seit dem  Herbst 1990.         
        Er ist 3.003 Hektar groß und ist damit Deutschlands kleinster Nationalpark. Im
  Jahr 2009 wurden Teile des Nationalparks als Welterbe bei der UNESCO  gemeldet.
                      Das Gebiet des Nationalparks umfasst den mit ursprünglichem Buchenwald bestockten Höhenrücken der Stubnitz nördlich der Hafenstadt Sassnitz mit der Kreideküste         
            (2.200 ha), einem 500 Meter weit in die Ostsee hinein reichenden Wasserstreifen (603 ha) sowie 200 ha im Westen des Nationalparks, die sich aus den ehemaligen    
             Quoltitzer Kreidebrüchen, Wiesen, Mooren und Trockenrasen zusammensetzen. Die höchste Erhebung Rügens, der 161 Meter hohe Pieckberg befindet sich ebenfalls 
                                  im Nationalpark                 

 

 

 



Sehnsucht nach meinem Rügen- Inselland 

    Rügen, Du mein schönes Inselland,  
    hoch oben am blauen Ostseestand.   

  Bekannt bist Du durch vieles hier,  
  auch durch das Nationalparkrevier.    
  Dort entfaltet sich allein die Natur,  
    ohne Menschen, es gibt keine Spur.    
   Die  Kreideküste gehört zum Areal,
       erleben Caspar.D.Friedrich nochmal.     
   Einst malte er sein berühmtes Bild, 
         längst ist auch diese Zeit vergilbt.        
         Natur ließ Teile der Wissower Klinken,       
          durch abbröckeln in`s Meer, versinken.
              Der Königsstuhl sieht majestätisch aus,           
          Besucher strömen hier in Massen rauf.
           Organisiert vom  Nationalpark Zentrum,
                 wird man informiert über die Natur rundum.             
                     Steinig ist der Weg entlang der Kreideküste,             
                         doch auch hier kommt man auf seine Gelüste.                 
                            Die Aussichten sind überall  wunderschön,                  
                    mögen solche Momente niemals vergehen.           

@annerose

                                                                                                                                                                            

                                                                                                                                                         Geografische Lage des Nationalparkes

Die Kreideküste im Nationalpark Jasmund ist der größte und bedeutensde     
geologische Aufschluss Norddeutschlands. Denn sie stellt einen Schnitt
durch 70 Millionen Jahre Erdgeschichte dar und 
besteht keineswegs nur aus Kreide, sondern auch aus Sand, Lehm,
Mergel, Findlingen, und die chaotisch anmutende Schichtung
zeugt von längst vergangenen, gewaltigen Ereignissen.
Ereignissen. Heute sorgen kleine und große Uferabbrüche immer wieder
für Ausehen. Diese Küste gibt Einblick in die jüngere Erdgeschichte, vor
allem darüber, wie die Insel Rügen entstanden ist.      

 Der Erhalt des immer noch sehr naturnahen Wasserhaushalts    
                    ist Schutzziel.Im Nationalpark Ostjasmund ist das niederschlagsreichste        
                 Gebiet an der deutschen Ostseeküste mit ca.800 mm pro Jahr. Das            
                    versickerte Wasser tritt in Quellen wieder zu Tage und fließt über Bäche,       
                  
die wegen ihres starken Gefälles an Gebirgsbäche erinnern, die                   
          zum Strand und münden dort in die See.                                               
        Auch ein etwa 500 m breiter Streifen der Ostsee gehört zum              
Nationalparkgebiet.                      

                                   Die Steilküste Jasmunds ist eine besonders exponierte Außenküste
                                   und zugleich die höchste im südlichen Baltikum. Bei nordöstlichem
                                   Sturm entwickeln sich auf der freien Wasserfläche der Ostseewellen
                                   mit gewaltiger Kraft. Die Brecher erreichen das Kliff und schwemmen
                                  das aus dem Kliff gebrochene Material vom Strand ins Meer. So bleibt
                                  die Steilheit der Kliffs erhalten. Immer wieder kann Gestein nachbrechen
                                  und abrutschen. Besonders im Winter, wenn der Spaltenfrost wirkt, und
                                  in feuchten Jahren ist es nicht ungefährlich, unterhalb der Steilufer zu    
                                  laufen.

                                           Andere Abschnitte des Steilufers sind bereits zur Ruhe gekommen.  
                                           Zunächst besiedeln Gräser und Kräuter Abbruchflächen und Hang-   
                                           schutt. Im Laufe von Jahrzehnten verbuschen die Flächen und ent-

                                           wickeln sich schließlich zu artenreichen Naturwäldern. Wo grund -
                                           wasserführende Schichten angeschnitten sind, treten Quellen aus.
                                           Das Wasser fließt in Rinnsalen zum Strand hinunter oder speist
                                           kleine Quellmoore.

Eine kleine Vorstellung vom Nationalpark

                                Alles ist in steter Veränderung, nur die  Geschwindigkeit der
                                Veränderungen ist verschieden. Die meisten Ökosysteme
                                können als sich zyklisch wandelnde Mosaikgefüge aufgefasst
                                werden. Sie bestehen aus ineinandergreifenden Übergängen
                                unterschiedlicher Entwicklungsstadien.

Der Nationalpark Jasmund gehört zu den wenigen Landschaften  
Deutschlands, in denen die Abfolge vom geschlossenen Wald      
  zu natürlich offenen Biotopen zu beobachten ist. Im Gebiet blieb    
        ein reiches Spektrum naturnaher Ökosysteme bis in die Gegenwart     
 erhalten, das durch weitgehende Eigendynamik gekennzeichnet   
       ist.Dazu gehören die Flachwasserzonen der Ostsee, Blockstrände,    
  Steilküsten, Wälder sowie Bäche und Moore. Überall laufen die      
    natürlichen Prozesse ohne menschliche Eingriffe ab.                        

  Das Gebiet liegt durchschnittlich etwa 100 m über dem Meeresspiegel                                          
  und ragt mit dem Pickberg bis auf 161 m empor.                                                                       
  Es besitzt ein,aufgrund der Höhe und exponierten Lage in der Ostsee,                       
  ganz besonderes,
dem Charakter nach teils maritimes , teils montan-winter-                         
  kaltes Klima.                                                                                                                             
  Mit ca. 800 mm Niederschlag im Jahr ist Ostjasmund das nieder-                                             
  schlagsreichste Gebiet an der deutschen Ostseeküste.                                                               
  Böden entstehen in der Zone, in der sich Lithosphäre, Hydrosphäre,                                     
 
Atmosphäre und Biosphäre überlagern und durchdringen. Auf Jasmund                                  
  sind ganz unterschiedliche Böden entwickelt.                                                                          
  Kreide, Geschiebemergel, Sande und organische Bildungen wie Torf                                      
 
sind die Ausgangsmaterialien für die Bodenbildung.Weiterhin führen                                    
  Unterschiede im Relief und in der Feuchtigkeitzu verschiedenen                                                
  Bodenbildungen.                                                                                                                         

            Die Kreidelandschaft Jasmunds zeichnet sich durch eine                      
artenreiche Vegetationaus. Auf feuchten Standorten vertreten 
Den verschiedenartigen Böden entsprechend ist auch die        
Krautschicht des Buchenwaldes differenziert. Die bewaldeten   
                            Steilhänge und Uferschluchten der Küste sind Lebensraum                                  
                        von Ahorn und Ulme.                                                                                          

 

                                             

Seltene Wildobstgehölze und Eiben gedeihen hier. In den Mooren desNationalparkes sind
Wollgräser, Fieberklee, Sonnentau, Riesenschachtelhalm und seltene Moose beheimatet.      
Nicht weniger interessant sind die Kalktrockenrasen auf den Küstenhängen mit ver-                   
schiedenen Orchideenarten. Eine weitere Besonderheit ist die Salzvegetation der nördlichen
Blockstrände. Salz-Binse, Salzmiere und Strand-Tausendgüldenkraut  sind hier zu finden.                             

                                      Im Nationalpark gibt es nur wenige Seen und Weiher, die meisten           
                                      sind bereits verlandet. So finden sich dann auch mehr als einhundert 
                                      Moore im Gebiet Innerhalb des Wasserhaushaltes kommen ihnen
                                      wichtige Speicherfunktionen zu. Leider sind heute nicht mehr alle
                                      Moore in einem naturnahen Zustand.  

     Zum Nationalpark gehört auch der unmittelbar dem Strand    
   vorgelagerte, 500 m breite Flachwasserbereich der Ostsee.
   Das Nationalparkgebiet endet bei etwa 10 m Wassertiefe.    
  Der Meeresboden ist mit unterseeischen Kreiderücken,       
     algenbewachsenen Geröllfeldern, Muschel- und Sandbänken
    sowie Schlickgründen in unterschiedliche Lebensräume         
      differenziert. Aber die Halbinsel Jasmund liegt sehr sturm-        
     exponiert in der Ostsee und in strengen Wintern wird               
  Packeis zu mächtigen Barrieren zusammengeschoben.        
    Durch Brandungswellen und Eisschub kommt es zu Frei-        
 spühlung und Umlagerung. Die Lebensräume am Meeres-   
 grund befinden sich in steter Veränderung. Der Salzgehalt   
   an der Außenküste von Jasmund liegt bei etwa 1 %; das        
  Wasser ist brackig. So leben hier verschiedene Meeres-        
und Süßwasserlebewesen in ungewöhnlicher Weise             
           nebeneinander
.                                                                                 

                                         In unmittelbarer Nähe zum berühmten Königsstuhl entstand das 
                                         Nationalpark-Zentrum Königsstuhl auf Jasmund als zentrale An-
                                         laufstelle für alle Gäste des Nationalparks. In 21 Monaten wurde
                                         es vom WWF gemeinsam mit der Stadt Sassnitz in Abstimmung
                                         mit dem Nationalparkamt Rügen erbaut und am 20. März 2004 
                                         eröffnet.Das Zentrum bietet eine Erlebnisausstellung für alle Sinne,
                                         ganz ohne langweilige Texttafeln. Es trägt so zu einem positiven
                                         Verständnis für die Nationalpark-Idee bei.Die fantasievolle    
                                         Ausstelloung des neuen Nationalpark-Zentrums Königsstuhl öffnet 
                                         den Besuchern Herz und Sinne für die verborgenen Geheimnisse.
                                         In einer Zeitreise erlebt der Gast die Entstehung wilder Natur.                                            

Ich bedanke mich recht herzlich beim Team des Nationalparkes
  Jasmund,besonders bei Herrn Nehring, für die Bereitstellung        
  seiner schönen und aussagekräftigen Fotos sowie der Karte       
   vom Nationalpark !    
                    

 


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