Gedichte-von-mir

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Noch ein Hinweis: 
Für die Lieder, die Sie  auf meiner HP hören oder hören werden, habe ich bei der GEMA Berlin einen Vertrag und zahle jährlich meine Gebühren.

Ich möchte Ihnen die zuletzt von mir verfassten Gedichte vorstellen. Es werden von mir hin und wieder neue Gedichte erscheinen !

 

                                 




              Zum Andenken an Martha Müller-Grählert                                                
             

                 
                                                                                         
M.-Müller Grählert textete die Ostseewellen
 
Geboren in Zingst am Ostseestrand,
dann Lehrerin in ihrem Inselland.
Ihr Name, Martha Grählert, war nicht bekannt,
doch ihr Text, ..Ostseewellen an den Strand.
Ein Friese hat drauf zugegriffen
und auf ihr Worterecht gepfiffen.
Aus Ostsee- wurden Nordseewellen,
die auch dort am Strand zerschellen.
Ein Schweizer sponn die Melodei
und jeder sagt’, dass es so sei.
Nun klingt das Lied in Richtung Nord,
sie gleichen M.- Grählert ihre auf `s Wort.
Irgendwann, nach langer Zeit,
war vor Gericht es dann so weit.
Jusitia sprach endlich Recht -
doch M.Grählert ging es da schon schlecht -
war krank, enttäuscht und bar des Glück –
sie zog sich von der Welt zurück.
Auf dem Zingster Darß am Ostseestrand,
sie ihre letzte Ruhe fand –
ihren Frieden fand sie da,
wo ihre Seele stets zuhause war.
 
©annerose
 
                                            

 

 

                                                              




(M.M, Grählert schuf  den Text für die Ostseewellen)

Wo de Ostseewellen trecken an den Strand

Wo de Ostseewellen trecken an den Strand,    
Wo de gele Ginster bleuth in'n Dünensand,
Wo de Möwen schriegen grell in't Stormgebrus,
Dor is mine Heimat, dor bün ick tu Hus:

Welln- un Wogen ruschen weern min Weegenleed,
Un de hogen Dünen seg'n min Kinnertied,
:Seg'n uck mine Sehnsucht, un min heit Begehr:
In de Welt tau fleigen öwer Land un Meer:

Woll het mi dat Leben dit Verlangen stillt,
Het mi allens gewen, wat min Hart erfüllt,
:Allens is verswunnen, wat mi quält un drew,
Hew nu Freden funden - doch de Sehnsucht blew:

Sehnsucht na dat lütte, stille Inselland,
Wo de Wellen trecken an den witten Strand,
:Wo de Möwen schriegen grell in't Stormgebrus,-
Denn dor is min Heimat, dor bün ick tu Hus:

(M.Müller-Grählert)


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Unsere Erde

Schlimm war diese letzte Nacht,
man konnte auch kaum schlafen.
Der Sturm hatte sich breit gemacht,
als wollte er uns strafen.
Normalerweise liegt Schnee,
um diese Zeit im Winter,
Stattdessen tobt die See,
die Temperaturen sind linder.
Schuld ist unser Tun und Handeln,
für dieses Wetter heute,
prophezeit wird ein Klimawandel,
der macht uns keine Freude.
Jeder macht doch was er will,
im Haushalt oder Industie,
sortiert wird kaum nach Sondermüll,
interessiert hat es noch nie.
Die Erde hört nicht auf zu bestehn,
wenn wir uns fair zu ihr verhalten,
sie wird auch nicht untergehn,
und wird auch nicht erkalten.
Opa Krause der vom Ostseestrand,
macht`s über Jahre schon,
sortiert den Müll mit der Hand,
er kennt die Situation.
Tut es dem Opa Krause gleich,
er ist zwar ein alter Mann,
doch bei unserer Erde wird er weich,
und hilft so wo er kann.
Mein Appell ist an euch gerichtet,
ihr da draussen in unserm Land,
daß die Erde sich nicht vernichtet,
es liegt in uns`rer Hand.

©annerose
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Sturm an der Ostsee

Stürme ziehen über`n Ostseestrand,
nur wenige Spaziergänger sind zu sehen,
Möwen kreischen über das Inselland,
sie haben schon bessere Zeiten gesehen.
Äste liegen weit verteilt am Strand,
sind zeugen vom Sturmgebraus,
und hinten die Schiffe sind weit vom Land,
nehmen Kurs auf nach Haus.
Wellen singen das Lied von der See,
es hört sich gar schaurig an,
Neptun bekommt sogar Fernweh
und schimpft so laut er kann.
Die Wellen erschrecken sich,
vor Neptun` grollen und fluchen,
mit ihrer Melodie wehren sie sich,
soll er doch das Weite suchen.
Der Himmel über` n Ostseestrand,
farbiger kann er nicht sein,
zieht sich über unser Bundesland,
es ist besser, man bleibt daheim.
Opa Krause, der vom Ostseestrand,
hält es zu Hause nicht mehr aus,
durchstreift sein Rügen-Inselland,
er geht bei jedem Wetter raus.
Die Kreidefelsen von Rügen,
einst ragten sie stolz über dem Meer,
ihr Anblick ist kein Vergnügen,
die Kreide sie bröckelt daher.

 
©annerose 

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Herr und Frau Elster

Das Rotkehlchen, es tiriliert sehr laut,
im bunten Tannenmärchenwald.
Das ist Herrn Elster sehr vertraut,
doch seine Frau, die läßt es kalt.
Elsterchen, hör’ diese Stimme -
du selbst krächzt ständig nur umher.
Ja Elstermann, das ist das Schlimme,
du turtelst ihm doch hinterher.
Ach Elsterchen, ich kann nichts machen,
hör’ dem trillern einfach zu,
ich hab’ doch sonst nichts mehr zu lachen,
denn mein Herz gibt keine Ruh.
So Elstermann, nun ist es raus -
du hast es mir gestanden,
ich ziehe nun sofort hier aus
und fahre zu Probanden.
Schon ist weg, die Elsterfrau,
zu Tante Elster, ab nach drüben.
Sie sinnisiert ob sie’s sich trau,
das Tirilieren auch zu üben.
Eine Nachtigall von visavi,
die fragt sie erstmal leise,
sie meint, das Tirilieren lernt sie nie,
denn jeder tiriliert auf seine Weise.
Die Elsterfrau zog wieder heim,
und sprach zum wartend’ Elstermann,
ich möchte niemals anders sein
,
du dummer Ehemann.
©annerose
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Nochmal Frau Holle

Frau Holle, sie hat kaum geschüttelt,
die Betten liegen irgendwo,
oft wurd’ an ihrer Tür gerüttelt,
doch sie zeigt sich nirgendwo.
Sie wollte noch mal kräftig schütteln,
sie gab dafür ihr Ehrenwort,
es half jedoch kein waches rütteln,
sie schläft und schläft in einem fort.
Bei Petrus liegt eine Beschwerde,
weil Frau Holle nicht die Arbeit macht,
von den Menschen auf der Erde,
wer hätte das jemals gedacht.
Frau Holle glaubt sich Renterin,
das denkt sie schon seit Jahren,
doch sie ist ’ne Stänkerin,
das konnten wir erst jüngst erfahren.
In zwei Jahren bekommt sie Ruhegeld,
bis dahin muß sie Betten schütteln,
und wenn sie auf den Kopf sich stellt,
daran gibt es nichts zu rütteln.
Petrus ist Frau Holles Chef,
er versteht ihr Verhalten nicht,
er kennt sie doch aus dem eff-eff,
eine Abmahnung drum ist in Sicht.
Der Winter ist in vollem Gange,
Regen immerzu statt Schnee -
vielleicht dauert es nicht mehr lange
und es blüht der erste Klee.


©annerose
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Frühling er kommt.....

Wenn der Schnee geschmolzen ist,
und die Sonne wärmt schon viel,
streut der Bauer seinen Mist,
auch i
sst man Eis am Stil.
Bald ist der Frühling wieder da,
in seinen bunten Farben,
sie leuchten von weiß bis lila,
man kann sich daran laben.
Das bunte Kleid des Frühlings,
gibt Kraft und Energie,
dazu Blumen und Schmetterling`
alles ist voll Harmonie.
Die
Blümelein
mit ihren Köpfchen,
gar lieblich sind sie anzusehen,
des morgens sind
Tautröpfchen
,
an ihren Blättchen zu
sehen.
Die Natur zeigt sich wieder,
in ihrer vollen Schönheit,
die ersten
Frühlingsblütler
,
zeigen sich im neuen Kleid.
Jeder schöpft neue Hoffnung,
angestrebt durch die Natur,
es hat alles seine Ordnung,
erleben Freude pur.
 
©annerose
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Frau Holle in Pension

Frau Holle will nicht mehr,
die Betten schütteln,
sie meint nun ist sie Pensionär,
da gibts nichts dran zu rütteln.
Frau Holle es ist Winterzeit,
der Schnee läßt auf sich warten,
kein Schnee zu sehen weit und breit,
wann kann man ihn erwarten.
Von mir nicht, so Frau Holle,
gibt es keinen Schnee mehr,
da kostets was es wolle,
da muß wohl jemand anders her.
Vielleicht hat Schneewittchen Lust,
die Betten mal zu schütteln,
dann hätte sie mit den Zwergen Frust,
sie könnte sie nicht mehr betüteln.
Rapunzel laß Dein Haar herunter,
es macht`s mit Vergnügen und Freude,
auch Freier steigen ganz munter,
zu ihr hinauf, es sehen keine Leute.
Die Betten wird sie nicht schütteln,
sie müßte bei Frau Holle wohnen,
dort an der Wolkentür rütteln,
wer sollte sie dafür belohnen.

Ende Teil 1


©annerose
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Teil 2

Wer kommt dafür nun in Frage,
die Betten zu schütteln, es wird Zeit.
Wer ist wohl dazu in der Lage,
inmitten dieser Winterzeit.
Die Hexe aus Häns und Gretel,
würd`es liebend gerne tun,
recht wäre ihr jedes Mittel
um die Menschen auszubuhn.
Sie kann es auch nicht machen,
denn sie lebt nicht mehr,
ihr verging das Lachen,
sie schmort im Ofen so daher.
Dornröschen kann es nicht tun,
sie schläft beinah hundert Jahre,
im Schloß tut sie sich ausruhn,
das wäre auch nicht das Wahre.
Rotkäppchen wäre zu jung,
sie kann die Betten nicht schütteln,
sie hat noch nicht soviel schwung,
man muß nun weiter ermitteln.
Frau Holle, du siehst es ist schwer,
jemand für Dich zu finden,
auch Deine Erfahrung fehlt viel mehr,
kannst Du Dich nicht überwinden.
Ja,ich werd` nochmal Betten schütteln,
damit es weiß wird unten auf der Erde,
aber nächstes Jahr gibts nichts zu rütteln,
weil ich meine Ruhe geniessen werde,

Ende Teil 2

©annerose


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        Energie - sie wird gebraucht-

        Die Ostsee gibt mir Energie,
        gerade jetzt brauche ich sie.
        Das Rauschen der Wellen,
    wird meine Seele erhellen.
      Sehe die Weite des Meeres,
            spüre, daß mein Körper leer ist.
              Weitab sehe ich Schiffe auf See,    
                          bekomme unendliches Fernweh.            
                     Über mir höre ich Möwen kreischen      
             sie wollen von mir nicht weichen.  
           Merke nun in mir neue Energie,
                      sie fließt durch mein Körper wie nie.       
              Kommt mit, seht euch die Natur an, 
            wo man viel Energie tanken kann.    
     Sie ist bei uns am Ostseestrand,
              im schönem Mecklenburger Land.
      

©annerose
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Frühlingserwachen

Der Winter, er ist fast vergangen,
bald geht er auf 'ne lange Reise.
Die Bäum' sind schon zum Teil behangen,
und Vögel zwitschern ihre Weise.
Am Ostseestrand hört man den Tönen,
von kreischend' Möwen - immerzu.
Man wird sich wieder dran gewöhnen
weil - aus ist's mit der Winterruh'.
Selbst Opa Krause hält's nicht aus,
mit seiner Piepe in der Hand.
Endlich nicht mehr nur im Haus` ,
geniesst die Luft am Meeresstrand.
Die Sonne scheint auf Rügen viel,

man merkt sie schon, sie strahlt wie nie.
Für Urlauber, ein Rügensommer, ist das Ziel,
Vorbereitungen- überall sieht man sie.


©annerose
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Ferien auf der  Insel Rügen    
 
Der Winter dieses Jahr ist sehr kalt,
hoffentlich verläßt  er uns  recht bald.
Geplant wird der Urlaub  dieses Jahr,
einige machen ihn auch auf Balkonia.
 
Wüßte schon, den Urlaub zu verbringen,
er würde mir ganz sicher Freude bringen.  
Nein,nicht in Hessen oder im Bayernland, 
   sondern bei uns am schönem Ostseestrand. 
 
Für Touristen  ist alles sehr gut organisiert
durch die TZR Bergen, die sehr gut funktioniert.
   TZR  heißt "Tourismuszentrale GmbH auf  Rügen,"
     sie sorgt für alles, damit sich Touristen Vergnügen.
 
Die TZR arbeitet zusammen  mit  Unternehmen,
jeder hier weiß, daß sie für Urlauber alles geben.
Es lohnt sich, bestimmt zur Insel Rügen, zu fahren,
    um noch mehr, über das schöne Eiland, zu erfahren.


©annerose
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        Sehnsucht nach mein Rügen- Inselland

Rügen, Du mein schönes Inselland,
hoch oben am blauen Ostseestand.

Bekannt bist Du durch vieles hier,
auch durch das Nationalparkrevier.
Dort entfaltet sich allein die Natur,
ohne Menschen, es gibt keine Spur.
Die Kreideküste gehört zum Areal,
erleben Caspar.D.Friedrich nochmal.
Einst malte er sein berühmtes Bild,
längst ist auch diese Zeit vergilbt.
Natur ließ Teile der Wissower Klinken,
durch abbröckeln in`s Meer, versinken.
Der Königsstuhl sieht majestätisch aus,
Besucher strömen hier in Massen rauf.
Organisiert vom Nationalpark Zentrum,
wird man informiert über die Natur rundum.
Steinig ist der Weg entlang derKreideküste,
doch auch hier kommt man auf seine Gelüste.
Die Aussichten sind überall wunderschön,
mögen solche Momente niemals vergehen.

@annerose

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Jeder Tag


  Jeder Tag den wir auf Erden leben,
  heißt,  ihn einen Sinn zu geben. 
            Vergangenes kommt nicht mehr zurück,             
doch ein Neuer, bringt vielleicht mehr Glück. 
  Pflege Freundschaften, gibt es auch mal Streit,
versöhne Dich, sei dazu immer bereit.
Erfreue Dich an der bunten Natur,
sieh Dich satt, gibt Freude pur.
Bist Du auchmal nicht gut drauf,
         macht nichts, das Leben nimmt seinen Lauf. 
    Lebe jeden Tag, als wenn`s der Letzet wäre,
bringe allen Freude, schaff Dir Ehre.  

@annerose

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Immer wieder ! 
                                     
 

Das neue Jahr kam schnell daher,  

was bringt es uns, wir ahnen’s nur.  

Vom Guten wünschen wir uns mehr,  

vom Schlechten besser keine Spur.  

Die Vorsätze, stets sind sie da,  

im alten Jahr mit Schwung gemacht -.  

werden bewahrt das ganze Jahr,  

sodass man fein an sie gedacht.  

Am Jahresende wird Bilanz gezogen,  

dann fällt uns wieder Gleiches ein.  

Es wird ins neue Jahr verschoben  

die Glocken läuten es schon ein.  

Das gute Wollen jedoch ist da,  

ob jetzt oder ob ein wenig später.  

Ist die Bilanz wie alle Jahr,

und macht sie wohl ein Jeder.

           

©annerose          

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Orkan auf der Insel Rügen
 
Orkan stürmt über`s Inselland,
reisst Baum- und Strauchwerk raus.
Ostseewellen überspülen den Strand,
nehmen Strandgut mit aufs Meer hinaus.
Schaurig klingt das Lied von der See.
Tosende Brandung, das Meer spielt verrückt.
Möwen kreischen in Luv und in Lee,
als hätte sie die Brandung verzückt.
Hohe Wellen prallen die Kreide,
die Felsen singen ihre schaurige Leide.
Bei diesem Anblick meiden viele die Nähe
und verlassen die Wand wie scheuende Rehe.
Die Kreidefelsen als Kennung von Rügen -
stolz ragten sie einst hoch über dem Meer.
Sie nun so zu sehen, ist kein Vergnügen,
anders mochte man sie wohl sehr.
Opa Krause - allen noch bekannt,
läßt es so mit den Kreidefelsen nicht stehn.
Er hat schon lange erkannt,
so kann es nicht weitergeh’n.
Großgeworden ist er mit ihnen,
verbrachte auf Rügen eine schöne Zeit.
Jetzt möchte er dem Erhalt der Kreide dienen,
dazu bietet sich nun die Gelegenheit.
 
©annerose

 





Rückblick zum Nationalfeiertag



Rückblick zum Nationalfeiertag
  Zum NazZZuZuR
Von Bananen, Reisen und noch mehr,

ließen wir uns kindlich blenden.
Auch die D-Mark musste her,
wir wollten sie in uns’ren Händen.
Die DDR war Vaterland,
mit allen ihren hohen Tiefen.
Denk ich an mein Heimatland,
auch schon mal die Tränen liefen.
Die DDR, sie gibts nicht mehr,
sie ist abhanden gekommen -
vermiss’ sie manchmal doch schon sehr,
Indentiät wurd’ mir genommen.
Was ich einst gelehrt bekam,
musst’ ich nun verkehrtrum denken,
das mir sehr liebe Freunde nahm,
sie ließen sich nicht lenken.
Die DDR sie gibts nicht mehr,
sie hatte nicht Bestand.
Setzte man sich auch zur Wehr,
pleite war doch unser Land.
Pleite von so Leut’ gemacht,
wie Honecker und Co -
sie waren damals an der Macht,
darüber waren wir nicht froh.
Darum demonstrierten wir,
gegen dieses Treiben,
wohl auf Strass’ und Plätzen hier,
doch die DDR die sollt’ uns bleiben.
Wir haben in diesem neuen Land,
Kraft und Können gut vereint,
wie werden’s schaffen - Hand in Hand,
dass über uns die Sonne scheint.

©annerose
 

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                          Der Weg ist schwer                            


    Ich sitze am Fenster, dann stehe ich auf,
       furchtbar, immer der gleiche Tagesablauf.
   Mal bin ich sehr traurig, mal bin ich froh,
  wo ist das Leben geblieben,wo ja wo ?

       Der Frühling wird kommen,der Winter geht,
        bis dahin schaffe ich es nicht, es ist zu spät.
           Ich blicke oftmals zurück und denke an Rügen,
            muß es doch schaffen, es ist kein Vergnügen. 

             Oft denke ich an das schöne Inselland zurück,   
                 fühle mich dann besser und spüre das Glück.       
                  Doch dann kehre ich wieder in die Wirklichkeit,    
                   sitze am Fenster doch das schöne Eiland ist weit .

 
©annerose
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Gezeiten an der Ostsee

Man glaubt die Ostsee hat Gezeiten,
wegen  wechselnd’ Wellengang.
Diesen sieht man von weitem,
manchmal wird einem darob Bang.
Doch es sind nicht Ebb’ und Flut,
was die Ostsee macht perfekt -.
Mensch braucht nur zivilen Mut,
'man nennt’s auch Badewanneneffekt.
Der Mond, er sieht der Ostsee an,
daß sie nur ein kleines Meer -
er zieht die See nicht zu sich ran,
er schiebt sie höchstens vor sich her.'
Er blinzelt nur mit großer List.
Gezeiten ziehen hin und her,
sie durch den Mond gemacht,
darum ist es wie’s ist.'
So bin ich gern am Ostseestrand,
da kann die Flut nicht kommen.
Mit einem Buch dann in der  Hand,
heiß ich den Tag Willkommen.

©annerose

 





Damenfußball WM 2011

Frauenfußball -WM ist voll im Gange,
werden interessante Spiele sehn.
Unserer Mannschaft ist`s nicht Bange
auch wenn Spieler nach der
WM gehn.
Ob sie spielen in Berlin oder Wolfsburg,
überall sind die Stadien voll besetzt.
Damenfußball ist im Land `ne Hochburg,
haben fest auf Sieg gesetzt.
Die nächsten Wochen werden zeigen,
wie gut unsre Spielerinnen sind.
Am Ende gibt`s einen Siegesreigen,
Weltmeister werden wir, das weiß jedes Kind.
Wir drücken die Daumen, für den Titel,
feuern unsere Spielerinnen kräftig an.
Einsatz , Fleiss und Teamgeist sind die Mittel
und die Mannschaft gibt alles was sie kann.

© annerose
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Ostsee

Wir mögen die Ostsee,
sie gibt doch was her.
Anders als die Nordsee
ist sie ein Binnenmeer.
Der Erd’ größtes Brackwasser
findet man hier -
süßsalzige Mischung im Ostseerevier.
Kennen wohl Luv und Lee,
diese maritimen Wörter -
wir wohnen doch an der See,
drum ich sie einmal erörter.
Luv, ist die dem Meer zugedrehte Seite ,
sie birgt mehr Gefahren.
In Lee ist man dem Winde abgewandt,
hier kann man Ruhe bewahren.
Opa Krause ist hier Zuhause,
seit seiner Kindheit angelt er,
Hecht Zander, Flunder und Stint ohne Pause,
eines Tages, dann geht es nicht mehr.
Die Ostsee- ein vielfältig’ Meer -
Sie hat viel zu bieten, seht sie euch an.
Urlauber, sie kommen von überall her,
sie finden Erholung, da ist was dran.

© annerose



 


Herbst
 
Der Herbst, er ist ein Farbenmann,
er verändert die Natur,
malt die Blätter schön bunt an
und hinterläßt so seine Spur.
Der Wind mag farbig’ Blattwerk nicht
und pustet d’rum aus voller Kehle.
Er pustet, bis der Ast zerbricht,
das schmerzet mich in Herz und Seele.
Auch am Baum die Blätter,
werden welk und fall’n hernieder.
Der Herbst bringt stürmisch’ Wetter,
doch die Natur erwachet wieder.
Schön sieht er aus, der Laubmischwald,
wenn seine Blätter bunt gefärbt
und von der Sonne alsobald
den notwendigen Glanz erfährt.
Stehe ich auf einem Berg
und schau in’s Tal hinunter -
betrachte des Herbstes Werk,
die farbig Blätter wirken Wunder.
Sie zeigen die Friedlichkeit der Welt
und auch das, was vergänglich ist.
Der Horizont sich weit erhellt,
den Augenblick man nicht vergißt.

© annerose
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Wikipedia                                                                

Grüße an Marcela nach Mexiko

Dort im fernen Mexiko,
wo Mayas und Azteken sind,
ist`s so schön wie nirgendwo,
das weiß sogar der Wind.
Viel Geschichte besitzt das Land,
hat Pyramiden und Vulkane dort.
Am Pazifik gibts viel weißen Strand,
schön ist`s in Acapulco, einem Urlaubsort.
Marcela, meine Freundin, liebt ihr Land,
sie wohnt in Mexiko City, am Rande.
Wir Beide sind uns gut bekannt,
sie mag die deutschen Lande.
Die deutsche Sprache mag sie sehr,
ich half ihr dabei auch.
Ihr Wissen erstaunt mich immer mehr,
sie kennt den deutschen Brauch.
Mexiko ist Reich an Kultur,
besonders die der Mayas.
Die Pyramiden zeigen dorthin ihre Spur,
zeugen von geheimnisvollen Extras.

 
©annerose
 

 



So kann Nikolaus auch sein

Am Nikolaustag, des Morgens um Vier,
wurde ich je wach,

durch Lärm vor der Tür.

Ich stand auf und sah nach -

linst’ durch den Spion hindurch

doch im Flur da war es dunkel.

Es beschlich mich die Furcht,

denn ich hörte Gemunkel.

Mit dem Ohr an der Türe

konnt’ ich etwas versteh’n -

und das morgens gegen Viere,

was war da gescheh’n?

Ich hört’ leises Sprechen -

findest Du das Löchlein nicht?

Verspürte leichtes Kopfzerbrechen,

aber Licht, das gab es nicht.

Die Stimme ward’ ein wenig lauter,
sie klang etwas weiblich

und schien mit jedem Ton vertrauter.

Allein mein Denken war verwerflich.

Ich hörte diese Stimme sagen,

halt Dich dabei am Handlauf fest,

dann werden wir’s noch einmal wagen -

es ist für uns doch nur ein Test.

Ich fragte mich, was geht da vor,

im Hausflur und dazu im dunkeln.

Es überstieg meinen Humor,

und begann sich zu verdunkeln.

Ich war müd’, ich hupft’ ins Bett,

denn mir war kalt und nicht „danach“.

Obwohl ich’s gern erfahren hätt’

schaut’ ich erst später wieder nach.

Was ich da fand war eine Freud’ –

es sollte mir nur Freude bringen,

ein Niklasgruß der Nachbarsleut’

sorgt’ für des Tages gut’ Gelingen.

 

©annerose 

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Willkommen neues Jahr 2012

Neujahrsgrüße ziehen über`s Land,
begleitet von guten Wünschen,
sie kommen oben vom Ostseestrand,
und ziehen bis runter nach München.
Grüße kommen auch von der Saar,
es ist jedes Jahr das Gleiche.
Mit Wünschen für das neue Jahr,
es klingt mehr wie eine Beichte.
Mancher hat Angst vorm neuen Jahr,
weil es ein Schaltjahr ist,
schiebt Unglück auf das Schaltjahr
und glaubt so diesen Mist.
Auch wird die Erde untergehen,
so Nostradamus, im Dezember.
Doch die Erde wird weiter bestehen,
und weiter zählt der Kalender.
Es gibt eine Konstellation,
der Sonne zu den Planeten,
doch die war früher auch schon
und interessiert auch heute jeden.
Wir werden aufpassen auf unsre Erde,
damit sie noch lange besteht,
daß sie nicht das Licht ausschalten werde
und im dunkeln durch`s Weltall schwebt.
Ich grüße hier vom Ostseestrand,
das neue Jahr und heiße es Willkommen,
und grüße die Menschen in unserm Land,
das neue Jahr wird euch auch bekommen.

 
©annerose
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Frau Holle nun wird`s Zeit

Wo nur die Frau Holle steckt -
mag sie etwa nichts mehr tun?
Hat sie vielleicht sich angesteckt -
und muß nun eine zeitlang ruh’n.
Frau Holle, schütt’ die Betten aus,
die Kinder warten schon,
dass fällt der weiße Schnee heraus,
der Kinder Lachen wird Dein Lohn.
Weihnachten naht mit großen Schritten.
Knecht Ruprecht packt Geschenkesachen
und füllt damit den Weihnachtsschlitten -
er will den Kindern Freude machen.
Was mach ich nur, spricht er zu sich,
Frau Holle läßt mich heuer sitzen,
bei Petrus da beschwer’ ich mich,
danach da kann sie aber flitzen.
Frau Holle, schüttle ordentlich -
sonst kommt nur pulvrig’ Schnee.
Der klebt ja so ganz fürchterlich,
beim Schneeball’n tut er weh.
Frau Holle tut es furchtbar leid,
daß sie noch nichts gemacht,
gar bald kommt doch die Weihnachtszeit,
da hat sie rein dran gedacht.
Nun schüttelt sie die Betten aus,
sie werkelt was sie kann,
Knecht Ruprecht holt die Pferde raus
und stellt sie ins Gespann.

 

©annerose 
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Tannenbaum
 

Abschied nehmen heißt`s nun wieder,
von dir mein grüner Weihnachtsbaum.
Wir hörten viele Weihnachtslieder,
du schmücktest Tage meinen Raum.
Am Heiligabend, wie alle Jahre,
kam  Tante Jutta aus dem Schwabenland,
sie trinkt Likör, auch Schnäpse, Klare,
war angedudelt, welche Schand’.
Aufsteh’n wollt’ sie ohne Halt,
hielt sich dann fest am Weihnachtsbaum,
der Weihnachtsbaum, er kippte bald,
das war der Rest und aus der Traum.
Du mein schöner Weihnachtsbaum,
verlorest deine Nadeln,
doch Tante Jutta stört’ es kaum,
sie ist vom Blaublutadel.
Schwer warst für mich du zu beschaffen,
sah Dich im Forstreviere steh’n,
Du schienest für mich wie geschaffen,
hab’ drum gefeilscht, dich zu erstehn.

Die Zeit für dich ist abgelaufen,
wie für die Weihnachtstage auch.

Werd' nächstes Jahr `nen neuen kaufen,
das ist seit ewig hier so Brauch.

 

©annerose

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Herbstzeit

Wenn der Wind durchs Tal fegt
und die Blätter bunt sind.
Im Kalender Herbst steht,
das weiß dann jedes Kind.
Die Nächte sind nicht mehr lind
und Reif liegt mancherorts.
Eisig die Winde sind,
die Vögel fliegen fort.
Drachen fliegen hoch im Wind,
Kinderlachen hört man dort.
Tage oftmals trübe sind,
die Seele schreit in einem fort.
Des Herbstes schönste Zeit,
sind bunte Wälder und Natur.
Der Winter ist nun nicht mehr weit,
die Natur im weissen Kleid pur.
Bald kommt die schöne Weihnachtszeit,
sie eilt mit schnellen Schritten.
Vorher steht der Nikolaus bereit,
dann der Weihnachtsmann mit Schlitten.

©annerose
 
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Jahreswechsel
 

Es tönet weit der Glocken Ton,

das neue Jahr, es ist erwacht,

jeder glaubt ein bißchen schon,

an das Gute dieser Nacht.

Für`s neue Jahr da wünscht man sich

Gesundheit, Glück und mehr,

Die Wünsche wiederholen sich,

kommen jedes Jahr daher.

So wird es wohl nichts Neues sein,

das alte Jahr wird gehen.

Glocken läuten den Abschied ein,

es gibt kein Wiedersehen.

Silvester wird viel verkümmelt,

Alkohol und andere Sachen,

am schluß die Mehrheit sich dann lümmelt,

das ist bestimmt nicht mehr zum lachen.

Opa Krause, der vom Ostseestrand,

trinkt vor Silvester auch viel Köhm,

Marikken findet’s allerhand,

und meint, er solle sich was schäm’.

Doch Opa Krause ist`s egal,

was seine Fru ihm seggt,

das Theater hat er jedes Mal,

die Hauptsache es schmeckt.

Raketenzisch und Knallerwerk,

die Glocken läuten noch,

man denkt, der Teufel sei am Werk,

das neue Jahr, es lebe hoch
 
©annerose

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Mach`s gut 2011
 

Das alte Jahr es sagt Ade,

so laut wie es gekommen.

Für einige war es, na –so eh,

Anderen hat’s nur die Zeit genommen.

Ziele wurden anvisiert,

man hatte ja ein jahrlang Zeit.

Doch als das Jahr vorbeigeschmiert,

da war’n sie noch genau so weit.

Am End wird dann Bilanz gezogen -

man schämt sich für den schwachen Geist,

weil man sich selber hat belogen,

und begreift nun was das heißt.

Im neuen Jahr gibt’s neu’ Gesetze,

von Steuerflucht bis Alkohol -

doch stets spürt nur Finanzamts Hetze

das kleine Volk und nicht der Kohl.

Nun hören wir die Glocken läuten,

sie läuten ein das neue Jahr –

und lassen uns erneut ausbeuten,

so wie es wohl schon immer war.
 

©annerose   

 


Mein Teddybär

Ich habe einen Teddybär,
seit frühester Kinderzeit.
Zwar hat er keine Ohren mehr,
auch nagt an ihm der Zahn der Zeit.
Ich bekam ihn von meinem Mütterlein,
ehre ìhn auch noch heute.
Meine Mutti starb, ich war noch klein,
hatte nie mehr richtige Freude.
Mein Teddy half über vieles hinweg,
ihm konnte ich alles sagen
und nahm ihn mir jemand weg
,
er würde sich`s nicht nochmals wagen.
Ich schlief nur mit meinem Teddy ein,
und kuschelte mich an ihm,
auch fing ich nachts oft an zu wein`,
die Erinnerung ist geblieben.

Ich kuschelte mich in sein Fell,
fühlte mich bei ihm geborgen,
dann vergaß ich auch schnell,
alle meine Ängste und Sorgen.
Mein kleinerTeddy, ich danke Dir
Du warst viele Jahre mein Begleiter,
bist zwar nur ein Plüschtier,
aber halfst mir immer weiter.

©annerose
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.......... etwas lustiges
.... oder nicht !?
 
Über mir wohnt die Frau Sogel,
eine altersnette liebe Frau.
Bei ihr wohnt ein blauer Vogel,
ein Papagei mit Federn blau.
Ihren Mann den gibt’s nicht mehr,
die Kinder sind nicht in der Stadt.
Darum mußt’ für sie ein Vogel her,
damit sie kurze Weile hat.
Frau Sogel liebt den Hansi sehr,
er darf fast alles bei ihr machen.
Er schmeißt mit Sachen um sich her,
der Frau vergeht dabei das Lachen.
Sie hat ihm Sprechen beigebracht,
und hat ihn damit sehr gestärkt.
Er schimpft und es ist angebracht,
daß niemand sich die Worte merkt.
Die Wörter gehören zur Frau Sogel,
der liebenswerten netten Frau,
die verwendet nun ihr Vogel,
er ist nämlich gerissen schlau.
Soll er sich zur Ruh` begeben,
muß Frau Sogel fit wohl sein,
dabei kann man viel erleben,
den Hansi fanget sie nicht ein.
Das Telefon, es klingelt hier
Frau Sogel ist’s und ich soll kommen,
sie kriegt es nicht, ihr blaues Tier,
und von der Hatz ist sie benommen.
Ich krieche bei ihr durchs Quartiere,
Hansi ist in meiner Nähe.
Schwupp, weg ist das Vogeltiere,
sobald ich auch nur zu ihm sehe.
Nun reicht es mir bei der Frau Sogel,
ich hole einen Kescher ran,
kesch damit den Hansi-Vogel,
doch bald fängt es von vorne an.
 
©annerose

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Blumenfreude

Ist der Winter wieder fort,
holen wir den Frühling rein,
es blüht dann wieder
allerorts,
die vielen bunten Blümelein
.
Blumen, -ein Balsam für die Seele-,
doch im Winter sind sie rar,
man kann sie kaum auswählen,
denn alle sind so wunderbar.

Krokusse in verschiedenen Farben,
ob gelb, lila, violett und weiß,
man kann sich daran
laben,
braucht auch keinen Beweis.
Das Gänseblümchen ist sehr fein,
wächst in Massen auf der Wiese,
seine Blütenblätter sind weiß und rein,
strotzen des Windes starke Brise
.
Die Anemone wächst zumeist im Wald,
versteckt sich hinter Bäumen,
gefunden wird sie schon bald,
und aus ist`s mit den träumen.
Den Märzveilchen geht es ebenso,
mit ihren violetten Blüten,
sie machen
unsere
Herzen froh,
darum
werden wir sie behüten.
Gelbe Narzissen stehen überall,
sind gar anmutig anzusehen,
sie gibt es viel und ist kein Zufall,
sind auch als
Osterglocken zu verstehen
`.
Gar anmutig sieht die Tulpe aus,
in den Farben gelb, rot, lila und weiß,
ein Strauß davon der steht zu Haus,
wielang` er blüht, wer weiß.
Diese
Blümelein
genannt und noch mehr,
sie blühen im Frühlingsmonat März,
deshalb mag man den Monat sehr,
er bringt viel Freude für `Herz.

©
annerose


INTERESSANT

Es klingt unglaublich: Ausgerechnet die zarten Frühblüher
Krokusse könnten zukünftig als „intelligente Bombe“ gegen Krebs-
tumore eingesetzt werden – ohne belastende Nebenwirkungen
wie Haarausfall oder Übelkeit. Einer aktuellen britischen Studie
zufolge soll das bald möglich sein.

Bild.de, Ratgeber vom 12.09.2011

 

 




Rasender Roland auf Rügen

Der rasende Roland ist bekannt,
dort auf der Insel Rügen,
er fährt auf dem Inselland,
man hört ihn mit Vergnügen.
Die erste Station ist Göhren,
dann geht es nach Binz weiter,
sein Pfeifen ist weit zu hören,
es stimmt die Leute heiter.
Er fährt sehr langsam, er ist alt,
ein Zug aus vergangenen Zeiten,
kommt oft kriechend aus den Wald,
davon lässt man sich nicht leiten.
Jetzt fährt er weiter nach Sellin,
einen kleinen Badeort,
bringt dort die Urlauber hin,
schon fährt er zischend wieder fort.
Schnaufend kommt er in Binz an,
Rauch steigt aus dem Schlot,
es ist eine alte Dampfbahn,
aber ein sehr schönes Kleinod

 
©annerose
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Für die armen Menschen unseres Landes

Bist Du krank im deutschen Lande,
oder aber arbeitslos.
Nimm es nicht als Schande,
für das was nun folgen muß.
Lange darf es nur nicht dauern,
mit Krankheit und Arbeitslosigkeit,
sonst bist Du nur zu bedauern,
stehst im Abseits in Ewigkeit.
Du wirst gemieden als hättest Du die Pest,
keiner kennt Dich mehr.
Bald dann naht das Weihnachstfest
doch der Gabentisch ist leer.
Kinder die am wenigsten haben,
drücken ihre Nasen platt,
an den Schaufenster sich laben,
davon wird ihr Magen nicht satt.
Dankbar sind die armen Kinder,
strecken ihre Händchen aus
und das hier im kalten Winter,
die Regierung macht sich nichts daraus.
Jahr für Jahr zum Weihnachtsfeste,
fällt uns Nächstenliebe ein.
Unterm geschmückten Tannenbaume
und beim Kerzenschein.
Doch wer denkt schon an die Armen,
die da draussen in der Kälte sind.
Hauptsache man selbst sitzt im Warmen
und draussen weht schaurig der Wind.
Wacht auf und denkt mal an die Armen,
nicht nur zur Weihnachtszeit,
denn nur zu Weihnachten hat man Erbarmen,
doch das ganze Jahr macht sich Hunger breit.

 
©annerose   

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Deutschland mein Vaterland

Deutschland ist ein schönes Land,
gelegen am Rhein und an der Elbe.
Viel hat es zu bieten, unser Vaterland,
die Sprache ist überall dieselbe.
Einst wurden wir mit Zwang geteilt,
von Kriegsgewinnern, in Ost und West,
die Fremdheit hat uns bös’ ereilt,
doch in uns hielten wir uns fest.
Das Köpfedenken, hier und drüben,
verschied’ner konnte es nicht sein,
sich im Marxismus zu üben,
gehört’ bei uns zum täglich Sein.
Deutschland wurd’ wieder vereint,
Frohsinn herrschte ’all im Lande,
es wurd’ vor Freude auch geweint, -

heut’ ist der Umgang oft nur Schande.
Und weil Germanien ein blühend’ Land,
es ist der Hort der dichtend’ Denker,
achten wir auf unser Land,
denn auf uns schauen die Völker.

©annerose
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Ein kleiner Bär

Mischa ist ein kleiner Bär,
er lebt mit seiner Mama im Wald,
dort spielt und tobt er umher,
sein Brummen laut erschallt.
Er hat sehr viele Freunde,
sie spielen gern mit ihm,
die Mama sieht`s mit Freude,
denn nur Mischa ist ihr geblieben.
Seinen Papa und Bruder verlor er,
bei einem Blitzeinschlag,
er erinnert sich nicht mehr,
an diesen schlimmen Tag.
Die Mama behütet klein Mischa,
weißt ihn auf Gefahren hin,
denn sie wohnen in der Taiga,
es sind viele Irrwege dadrin`.
Eines Tages, tobte Mischa ohne Pause,
haschte einen bunten Schmetterling,
fand den Weg nicht mehr nach Hause,
wo er immer sonst entlang ging.
Es wurde schon dunkel im Wald,
Mischa legte sich ins Blumenfeld,
sein Schnarchen im Wald erschallt,
er träumte von einer bunten Welt.
Die Mama sucht ihn seit Stunden,
sie suchte ihn die ganze Nacht,
nun hat sie Mischa gefunden
und er ist freudig aufgewacht.

©annerose 

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Glück suchen

Will man das Glück suchen,
wird man es nicht finden,
es liegt nicht unter Buchen,
droht oft zu entschwinden.
Das Glück ist individuell,
ein jeder empfindet es anders.
Zu manchen kommt es schnell,
meistens ist es woanders.
Man sucht zwar das Glück,
selten wird man`s finden,
stattdessen kommt Unglück,
auch das wird man überwinden.
Wenn man es überwunden hat,
so war dies`auch schon Glück,
nachdem Unglück folgt die Tat,
das Leben kehrt zurück.
Glück in der Liebe oder im Spiel,
diesen Satz hört man all zu oft,
doch spricht man viel zu viel
weil man von Neuem hofft.
Glück ist nicht entbehrlich,
man bekommt es geschenkt,
Glück ist immer ehrlich
und ist nicht eingeschränkt

©annerose
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Weihnachten zum Nachdenken

Weihnachten ist wie alle Jahre -

Nächstenliebe und Besinnlichkeit.

ist für Viele nicht das Wahre -

sie kennen nur Erbämlichkeit.

Die ärmsten Menschen dieser Welt,

kämpfen um ihr täglich Sein.

Sie besitzen minder Geld

und nirgendwo läßt man sie rein.

Wohlfahrten und Suppenküchen

sind vertraut und allbekannt -

Anderes gibt`s nicht dazwischen,

schämen sollt’ sich unser Land.

Die Reichen werden ständig reicher,

so völlig ohne Menschmoral -

die Armen werden dagegen bleicher ,

wie Schnee in einem Jammertal.

Welch ein Hohn zum Weihnachtsfeste,

für die Ärmsten dieser Welt,

Unternehmen wollen scheint’s das Beste,

sammeln in Konzerten Geld.

Ist das Christfest dann vorbei,

kann erneut kein Armer lachen -

von vorn beginnt die Sucherei

nach Obdach, für sich und ihre Siebensachen.

Ein menschenwürdig würdig Leben,

die Regierung könnt’ es lenken.

Es bräucht’ im Land nicht Armut geben,

daran sollte Volk mal denken.

 

©annerose

  

 

 

 





Adventszeit
 
Nikolaus packt seine Sachen,
für die große Reise, die er macht.
Denn er mag sehr Kinderlachen,
an sie hat er wohl gedacht.
Zeit der Stille ist gekommen,
in der man sitzt im Kerzenschein.
Hektik ist von uns genommen,
Glocken läuten Frieden ein.
Draussen ist es kalt geworden,
mancher Orten liegt schon Schnee.
Winde wehen kalt von Norden,
zugefroren ist die See.
Kaminens Feuer macht’s gemütlich,
es klingen Weihnacht’s Melodien.
Draussen ist es ungemütlich,
wir geben uns der Ruhe hin.
Kinder können’s kaum erwarten,
bis es da das Weihnachtsfest,
und die Vögel drauß’ im Garten,
kriegen Futter in ihr Nest.
Alle Jahr’ singt Opa Krause,
das Original vom Ostseestrand,
im Kirchenchor bei sich zuhause,
Lieder die man hört im Land.
Die Glocken klingen überall,
sie läuten die Weihnacht ein.
Es sei Friede auf dem Erdenball,
und nie mehr möge Krieg hier sein.

©annerose
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Mondnacht

Schlimm war für mich die letzte Nacht,
der Mond kam nicht zur Ruh.
Dadurch wurd' ich im Schlaf gestört
und schimpfte immerzu.
Der Mondmann grinste unerhört ,
er raubte mir die Ruh'.
Nun lachte er voll Heiterkeit,
in seinem kalten Nachtquartier.
Er sollte endlich verschwinden,
zu einem andern Ort und fort von hier.
Er meinte, überall sei er zu finden
um diese Zeit - du hast mein Wort.
Ich scheucht ihn fort zu fernen Winden
da kann er besser scheinen
Leuchte in Friesland, Il deRè
oder in Berlin unter den Linden,
dort freut man sich über Dein Erscheinen -
die Dichter und Denker und einige mehr.
Sie können dann am besten dichten.
So inspiriert vom Mondlichtmeer,
enstehen ihre Topgeschichten. 
 

©annerose
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EHEC-Epidemie

Seit Wochen gefürchtet wie nie,
und überall bekannt,
geistert die EHEC-Epidemie,
sie hat uns fest in der Hand.
Forschung forscht und macht und tut,
um den Ursprung zu ergründen -
ein Jeder ist wohl auf der Hut,
denn es geht um’s Wohlbefinden.
Ein Kuddelmuddel ist im Gange,
die Nachrichten, sie zeigen es an.
So gesehen, wird’s Mensch bange,
daß es Alle treffen kann.
Anfangs war’ns die spanischen Gurken
auf denen sollten Keime sein.
Doch die Iberier war’n nicht die Schurken,
soviel bracht’ die Prüfung ein.
Indessen geht das Sterben weiter –
die Wissenschaft nach Infos schreit
der Virus macht sich breit und breiter,
doch Impfstoff steht noch nicht bereit
Man sucht und findet neue Herde,
doch verschwinden sie wie Schall und Rauch -
auf den Höfen schrei’n die Bauern „Merde“,
und steh’n bald geldlich auf dem Schlauch.
Ich kann und will es gar nicht fassen,
was hier so alles geschieht.
Will man es etwa so belassen,
bis alles von allein versiegt?
Wer verbürgt mit Garantie,
daß Erreger nicht erneut erscheint?
Es wäre mehr als Harmonie,
wenn Virus sich nicht mehr vereint

 
©annerose
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  Schöne Insel Rügen 

 
       Mein altes Rügen,schönes Eiland,
     hoch im Norden am Ostseestrand
    Weit ist der Leuchtturm zu sehn,
           auf Kap Arkona sieht man ihn stehn.
                 Nachts leuchtet er über dem Meer,        
         immer wieder zog es mich hierher.
                  Von oben habe ich die Insel gesehen,     
            doch bald gibt es ein Wiedersehen.   
                Der Kreidefelsen bröckelt schon sehr,   
                      eines Tages gibt es ihn wohl nicht mehr.     
                        Mein altes Rügen, Du schönes Inselland,      
                    reich Dir erstmal zum Abschied die Hand.

                   Verspreche,werde Dich Wiedersehen,     
               auch wieder am Kap spazieren gehn. 

                               In meinen Augen sieht man Freudentränen,       
                          dafür werde ich mich auch nicht schämen.     
                            Grüß Dich wieder,mein Rügen, Du Inselland,   
                             besonders Dich,mein schöner Ostseestrand.    

©annerose


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Geweckt

Früh morgens gegen Vieren,
der Wecker ist in Gang.
Hör`s vorm Fenster tirilieren,
des Vögleins Morgensang.
Ich werde dann auch munter,
geh leis` zum Fenster hin.
Da ist ein Vogel- ein Bunter-,
der gibt den Tag einen Sinn.
Er kommt seit einigen Tagen,
sitzt auf meinem Fensterbrett.
Als wollte er mich fragen,
warum liegst Du noch im Bett.
So ein kleines Vögelein,
mit seinem kleinen Lied.
Bringt einen schönen Tag herein,
bringt gute Laune mit.

                                                                              ©  annerose                               ..................................................................................           


Etwas Faust

Doktor Faust, von Goethe erschaffen,
nie fand er seine innere Ruh.
War klüger als Magister und Laffen,
auf der Suche nach Wissen –und das immerzu.
Er wollt’ wissen was genau diese Welt,
mit all ihren Rätseln und Gesetzen,
und überhaupt, im Inner’n zusammenhält,
auch wollte er keinen verletzen.
Faust sah beim Osterspaziergang
fleissige Menschen und freute sich.
Er suchte nach Wissen seiner Lebtage lang,
nie war er zufrieden, es war für ihn unerträglich.
Faust schloß mit Mephisto `nen Pakt ohne List,
da ging es um Glück und um Sein,
der besagt, wenn er jemals ein Glücklicher ist,
dann gehört seine Seele dem Teufel allein.
Mephisto war mit Faust an vielen Orten,
er wollt` dessen Seele unbedingt haben -
verschönerte alles mit seinen Worten,
versucht mit Genüssen ihn zu laben.
Gretchen war schüchtern, doch sah sie gut aus,
er verliebt sich in sie und wollte noch mehr.
Sie schlich heimlich sich aus dem Elternhaus,
denn auch sie mochte Faustus wohl sehr.
Mephisto benutzte sie für seine Zwecke
und trieb sie ins Unglück hinein.
Keiner brachte den Unhold zur Strecke
weiter genießt er den sonnigen Schein.
Viele Stationen sind sie gemeinsam gegangen
Mephisto wollte, daß Faust glücklich ist,
Faust ist es dabei oft sehr schlecht ergangen,
besonders wegen des Höllenfürst’s List.
Faust war nie wirklich rundum zufrieden,
er war nur im Vorfeld von höherem Glück.
Das vollkommene Glück hat er gemieden,
genoß stets nur den Augenblick.
So hat denn der Teufel die Wette verloren,
nun verschwand aus Faustens Leben.
Für seinen Pakt hatte er sich den Falschen erkoren,
weil, Faust wollt’ ihm seine Seele nicht geben

©annerose
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Winter auf Rügen
 

Die Winter an der Ostsee
sind schön, doch eisig kalt.
Natur ruht unter dichtem Schnee,
besonders tief im im Buchen Wald.
Die Ostsee ist teils gefroren -
hoch auf dem Königsstuhl liegt Weiß,
die Insel stark und nicht verloren,
auch nicht in hellem Wintergleiß’.
Das Kap Arkona steht gelassen,
am Rand von Rügens Inselland -
des Meeres Ruhe kann man fassen,
hier, am blauen Ostseestrand.
Die Möwen kreischen mit Getu’,
die Wellen laufen auf den Sand -
hier find ich immer meine Ruh,
bei Dir, mein  Rügen Inselland.

 

©annerose

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Schönes Rügen-Inselland
    
        Mein Inselland, werde Dich vermissen,      
       mein  Herz ist immer noch  zerrissen.     
   Bin nicht allein mit meinen Sorgen,
   es gibt immer einen neuen Morgen   
   Freunde habe ich ob nah und fern, 
      sie alle mag ich, habe sie gern.     
 Jetzt ist es auf  dem Eiland schön
    würde es so gern  mal wiedersehn.
         Von oben habe ich oft  Rügen gesehn,     
          würde am Kreidefelsen entlang gehen       
   Lasse mich niemals unterkriegen.
     Komme wieder zu Dir, Insel Rügen   
   Sehe Dich  wieder mein Inselland,
          und Dich mein schöner Ostseestrand.
        

©annerose

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Das muß nicht sein

 

Am Jahresende zieh’ ich auch,
Bilanz über das alte Jahr.
Es ist ja wohl ein alter Brauch,
und zeichnet auf, so wie wahr.
Es gibt wohl manche Dichterlein,
die Verse in`s Netz eingeben.
Denen fällt nichts anderes ein,
sie dichten, liegen voll daneben.
Sie schüren Feuer mit Gedichten,
was wollen sie damit bezwecken.
So etwas zu tun, mitnichten,
kann doch nur Ärger bezwecken.
Das Schlimme ist, sie wissen dies,
und was sie darein schreiben.
Fühlen sich noch nicht mal mies,
Leser kann es nur vertreiben.
Unlängst gesehen und erkannt,
sind sie wohl nicht mehr zu belehren.
Hab gelesen was auf webseit stand,
mich braucht man nicht mehr zu beehren.
Manch einer möcht’ mehr sein im Leben,
so tritt er überall im Netz wohl auf.
Doch liegt er damit krass daneben,
im www stehen Teile seines Lebens-Lauf.

                         

                         ©annerose                             

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